Tuesday, May 10, 2016

Vergleich und Analyse einigen Spracherwerb Hypothesen beim Deutschlernen


Vergleich und Analyse einigen Spracherwerb

Hypothesen beim Deutschlernen

试比较德语语言习得的几种假说

zur Erlangung des Grades eines Bachelors

im Fachbereich Germanistik des

Instituts für Fremdsprachen

Universität Jinan

Jinan, VR China



Mit der Vertiefung der Globalisierung der Welt,lernen immer mehr Leute unter dem

Einfluss der wirtschaftlichen und der kulturellen Globalisierung und internationalen

Migration eine oder mehrere andere Sprachen, die sich von ihrer Muttersprache

differenziert sind. Viele sogar benutzen eine Zweitsprache weitaus mehr als ihre

Muttersprache. Diese dramatische Zunahme des Sprachlernens fordert man, das

Verständnis der Prinzipien des Spracherwerbs zu verbessern und den Aufstieg der

verschiedenen Erwerbstheorien zu implementieren. In dieser Arbeit werden einige der

wichtigsten Hypothesen zum Spracherwerb vom Aspekt des Deutschen und

Englischen als Fremdsprache-Lernen verglichen und diskutiert, wie z.B.

Identitäthypothese, Kontrasthypothese, Interlanguagehypothese, Inputhypothese,

Interaktionhypothese. Durch den Vertiefen des Verständnis zum verschiedenen

Theorien versuchen wir einen besseren Einblick über die Situation und Prinzipien des

Sprachlernens, der nicht nur aus Theorie, sondern auch aus Praxis bekommen.

Darüber hinaus gewinnen wir hoffentlich eine Offenbarung davon um Sprachlernen

zu fördern und hinzuweisen.

Schlüsselwörter: Spracherwerb, Zweitspracherwerb, Spracherwerb Hypothese

随着世界全球化的不断加深,全球范围内的经济、文化交流以及国际间的移民都在促

使更多人在母语之外学习另一种或多种语言,甚至在日常生活中对非母语的运用比母语更

多。外语学习的全球热潮促使人们提高对语言习得的原理的认识并兴起各种习得理论。本

文将从把德语和英语作为外语学习的角度,针对语言习得的几种主流假说进行比较分析与

探讨,譬如同一性假说、对比分析假说、中介语假说、语言输入假说、语言输出假说、互

动假说等等。通过加强对各种理论的认识,结合实际与理论以便更好地理解语言学习原理

和现状,并力求从中得出能够指导和促进语言学习的启示。

关键词:语言习得;第二语言;语言习得假说;外语学习

Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung.............................................................................................1

2.0 Sprachaneignung..................................................................................1

2.1 Spracherwerb und Sprachlernen.....................................................2

2.2 Muttersprache und Erstsprache......................................................3

2.3 Zweitsprachewerb und Fremdsprachlernen....................................3

3.0 Wichtige Hypothesen zum Spracherwerb............................................4

3.1 Identitäthypothese...........................................................................4

3.2 Kontrastivhypothese ......................................................................5

3.3 Interlanguagehypothese..................................................................7

3.4 Inputhypothese...............................................................................8

3.5 Outputhypothese...........................................................................10

3.6 Interaktionshypothese...................................................................10

4.0 Sprachlernerfolg und Fehlerntypen beim Spracherwerb im

Zusammenhang mit Hypothesen des Spracherwerbs……………….11

5.0 Schluss............………………………………………………………12

Literaturverzeichnis..................................................................................13

Danksagung………………………………………………………..……15


Vergleich und Analyse einigen Hypothesen zum

Erwerb der deutschen Sprache

1.0 Einleitung

Nach dem zweiten Weltkrieg kam eine große Menge Gastarbeitern aus Italien,

Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Tunesien, Marokko und Jugoslawien nach

Deutschland und allmählich brachten sie ihre Familien in diesem Land oder einfach

bauen ihre Familien dort auf. Das Phänomen Detusch als Zweitsprache (DaZ) kann

als eine Begleiterscheinung von Einwanderungsprozessen gesehen werden. Seit den

1970er Jahren wurde viel zum Thema DaZ geforscht, besonders im Bereich der

Zweitsprachendidaktik.

Heute befindet sich fast in jeder Hochschule Sprachenzentrum oder Fremdsprache

Institut. Die Globalisierung ermöglicht das, dass alle Leute auf der Erde verbunden zu

sein. Es ist schon eine wesentliche Erfordernis, nicht nur Muttersprache sondern auch

eine oder mehrere andere Sprachen sprechen zu können. Als Deutschlerner aus China,

die den Lernprozess vom Deutschen besser zu verstehen benötigen, damit sie besser

lernen können, einen Überblick in die Spracherwerb Theorien ist offensichtlich

nützlich und bedeutsam. Es hat bestanden weltweit professionelle Sprachausbildung

und allgemeine Spracherziehung für die normalen SchülerInnen und

Studentinnen/Studenten, aber was liegt hinter allem diesen Phänomen, wie

funktioniert ,,Sprachlernen“ eigentlich, wissen wir Sprachlernern nicht all so genau.

In diesem Text werden wir einen Überblick über allegmeine Sprachaneignung

Theorien geben und zwar konzentriert die Erläuterung sich auf einige der wichtigsten

Spracherwerb Hypothesen. Um ein besseres Verständnis zu den Spracherwerb

Hypothesen zu erhalten, müssen wir vor allem die folgenden wesentliche Begriffe

greifen, bzw. Unterschiedlichen Typen von Sprachen und Sprachaneignen.

2.0 Sprachaneignung

In diesem Text verwenden wir Erwerb als Oberbegriff für die Prozesse, die hier (wie

bei Apeltauer 1997) mit dem Begriff Sprachaneignung bezeichnet werden, um den

hier vorliegenden Text Klarheit zu schaffen. Und zwar für das Verständnis des Textes

sind die folgenden Grundbegriffe wichtig, die man unbedingt ihre Bedeutung

möglichst klar abgegrenzt machen soll. Zuerst müssen wir zwischen Spracherwerb

und Sprachlernen zwei wesentlichen Begriffen für diese Wissenschaft differenzieren,

dann erörtern wir über Zweitsprache und Fremdsprache, darüber hinaus wird in

diesem Kapitel auch erwähnt, was unterscheiden sie sich von Muttersprache und was

sind ihre jeweilige Charakteristik.


2.1 Spracherwerb und Sprachlernen

Der wesentliche Unterschied zwischen Spracherwerb und Sprachlernen ist, dass das

„Erwerben“ auf unbewusste, ungesteuerte, natürliche, implizite Aneignenprozesse

verweist und das „Lernen“ im gegenteil ein bewusster, intentionaler, explizite

Sprachaneignenprozess ist. Erwerb findet also durch alltägliche soziale Kontakte statt,

etwa „beim Einkaufen“ oder „auf der Straße“. Zum Beispiel, ein türkisches Kind

eignet sich auf einer Straße jeden Tag ein bisschen Deutschsprache an während der

Interaktion zwischen anderen deutschen Schülerinnen und Schülern, diese Prozess

nennt man Spracherwerb, weil es ein natürlicher Prozess ist. Wir können uns mal

daran erinnern, wodurch wir unsere Erstsprache gelernt haben. Und wie lange es

gedauert hat, vom Anfang bis wir sie schon gut beherrschen. Normalerweise erwerben

wir die Erstsprache zuerst von Familie, beginnt mit einige einfache Wörte wie z.B

,,Papa“, ,,Mama“, ,,ja“, ,,nein“ usw. Je früher wir ein Wort erlernen , desto häufiger

gebraucht und wichtiger ist es. Zunächst lernen wir die Sprache relativ systematischer

in der Schule. Was der Dozent jedem Tag außerdem Text im Klassenzimmer sagt,

lernen die Schüler auch. Die Kinder sprechen miteinander nach Unterricht und

Feierabend. Ein Kind hat ein Wort, die andere nicht kennen gelernt im Familie, wenn

er mit andere kommunizieren, muss er diese Wort erklären. Schließlich erreicht jedes

Kind ein relativ ähnlich Sprachniveau. Das ist ein besonders Methode und scheint

sehr wichtig für Spracherwerb.

Im Gegenteil ist der Prozess, in dem man in einem Klassenzimmer sitzt und

Unterricht hat um eine Sprache zu lernen, ein gesteuerter, bewusster Prozess des

Sprachaneignens. Die Zeit des Sprachlernens und der Kontakt mit der Sprache ist

auch sehr beschränkt. Beim Fremdsprachaneignen sagen wir normalerweise

Sprachlernen und beim Zweitsprachaneignen geht es um Zweitspracherwerb und

manchmal auch teilweise Sprachlernen. Darunter steht die Grund, warum die sich von

einander so klar abgegrenzt sind.


2.2 Muttersprache und Erstsprache

Vor allem sind die Begriffe Muttersprache und Erstsprache wichtig bevor wir etwas

über Zweitsprache und Fremdsprache diskutieren.

Mutterspracherwerb wird also verstanden, dass Kind sich in wenigen Jahren die

Sprache seiner Umgebung aneignet. Aber ohne der sprachlichen Anregungen der

Eltern erlernen die Kinder auch keine sprachlichen Fertigkeiten. Unter der

Muttersprache versteht man die ohne Unterricht und Grammatik erlernte Sprache.

Formal gesehen ist die Muttersprache die Sprache der Mutter, die das Kind als erstes

lernt. Man kann als Muttersprache allerdings auch die Sprache bezeichnen, die ein

Mensch am besten sprechen kann und in der er sich zu Hause fühlt. Und Erstsprache

wird oft als die Gleichsetzung mit „Muttersprache“ bezeichnet. Die Charakteristik

von Erstspracherwerb:

-Nicht nur Interaktion mit Mutter

-Geschriebene Sprache hat geringere Bedeutung bei der Sprachaneignung

-Sprache der Umgebung des Kindes

-Sprache, in der man sich am besten ausdrücken kann

-Vielzahl von Quellen


2.3 Zweitspracherwerb und Fremdsprachlernen

Das Zweitspracherwerb beschreibt den Prozess, bei dem eine zweite oder weitere

Sprache nach der Erstsprache erworben wird. Desweiteren führte Boeckmann aus, wie

wird Zweitspracherwerb definiert:

[...] wenn nach dem prmären Spracherwerb in der Erstsprache eine weitere Sprache

erworben wird und diese Sprachaneignung ohne formalen Unterricht stattfindet. Das

wird oft auch als ungesteuerter Zweitspracherwerb bezeichnet und findet statt, wenn

sich die Erwerbenden in einem Umfeld aufhalten, in dem die zu erwerbende Sprache

als dominantes Kommunikationsmittel regelmäßig gebraucht wird. (Boeckman, 2010,

S.5)

Im Gegenteil lernt man eine Fremdsprache gesteuert im Unterricht und hat man

normalerweise keine Möglichkeit die Sprache in seinem Umfeld zu erlernen. Im

Vergleich zum Erstspracherwerb und Zweitspracherwerb hat viele

Fremdsprachenlernende nur sehr extrem begrenzte Zeit um die Fremdsprache zu

lernen. Darüber hinaus ist die Art des Sprachangebot sehr unterschiedlich. Beim

Fremdsprachlernen ist das Sprachangebot viel ärmer vom Umfang als das in anderen

Aneignungsformen. In vielen Lehrmaterialien kommt keine natürlich komplexe

Sprache vor, sondern nur eine vereifachte, didaktisierte, z.B. Nach Wortschatz und

Grammatik sequenzierte Sprache (Boeckmann, 2010, S32). Deshalb ist es wichtig für

die Fremdsprachlernende vielfältig Zugangen zu die Zielsprache erhalten müssen.

Ergänzend Materialien durch modernen Medien wie Radio, Fernsehen und Internet

scheinen sehr nützlich dafür.


3.0 Wichtige Hypothesen zum Spracherwerb

Eine ganze Reihe von Hypothesen entstand basierend auf den unterschiedlichen

Lerntheorien. Hier im folgenden Text werden wir ein Überblick auf einige wichtigsten

Hypothesen geben und dann diskutieren wir die jeweilige Vorteile und Nachteile von

jeder Hypothese zum Zusammenhang zwischen Erstsprach- und Zweitspracherwerb,

um das Ziel, das Fremdsprachlernen Prozess im Kontext von diesem wesentlichen

Hypothesen besser verstehen zu erreichen.

3.1 Identitäthypothese

Beide Erstspracherwerb und Zweitspracherwerb sind natürliche Phänomene, die ohne

Steuerung von außen ablaufen sollen. Diese Prozesse von Spracherwerb stammen aus

der Psycholinguistik.Nach der Meinung von Noam Chomsky (vgl. Chomsky 1959,

1965, 1987; Riemer 2001), Menschen sind mit einem Spracherwerbsmechanismus

ausgestattet bzw. Über eine Universalgrammatik verfügen, auf der die grammatischen

Systeme aller Sprachen der Welt aufbauen. Deswegen wäre es auch logisch, dass man

erwirbt die Zweitsprache ebenso wie Erstsprache. Die beiden Prozesse von

Sprachaneignen sind Identität voneinander wie Zwillinge.

Es scheint zu einfach und direkt, und es kann also bezweifelt werden, da die Prozesse

von Erstspracherwerb und Zweitspracherwerb gleich sind, warum steht die Evidenz

dass man immer in seiner Erstsprache ein höher Niveau erreichen im Vergleich mit

der Zweitsprache? Deshalb spricht Chomsky von erstsprachlicher Kompetenz.

Es scheint also so zu sein, dass die Theorie des Spracherwerbsmechanismus sehr gut

beim Erstspracherwerb wirksam ist während es beim Zweitspracherwerb nicht mehr

voll wirksam ist. ,,Das könnte damit zusammenhängen, dass nach dem

Erstspracherwerb gewisse Funktionen der Universal Grammatik nicht mehr voll

verfügbar sind.‘‘ (vgl, Klein 2001, 613ff) Der Erwerb von einer Zweiten Sprache stellt

auf der Grundlage des erstsprachlichen Systems eine grundlegend andere

Aneignungsform dar: weil die kognitiven und sozialen Grundfunktionen werden

schon über die Erstspracherwerb aufgebaut, muss man sie nicht mehr über die

Zweitsprache entwickeln. Deshalb wird die Erstsprache immer eine starker Sprache.

Nach der Theorie der Identitäthypothese da oben wird eine dritte Sprache, vierte

Sprache usw. ebenso erworben, das heißt, es gibt keinen grundlagenden Unterschied

zwischen Mutterspracherwerb und Fremdsprachlernen. Die beiden Prozesse sind

Identität und sie unterscheidet sich von einander nur beim Einfluss des Umfeld, oder

so zu sagen, es kommt auf die Folge des Erwerbs von unterschiedliche Sprache an.

Was man erst im natürlichen Umfeld eignet an wird Muttersprache oder Erstsprache

betrachtet und dann wird andere Sprache je nach dem unterschiedlichen

Aneignenprozess als Zweitsprache oder Fremdsprache gennent.


3.2 Kontrastivhypothese

Diese Hypothese stammt aus der kontrastiven Linguistik. Bei der veigleichenden

Betrachtung von unterschiedliche Sprachen fällt auf, dass es immer gewisse Elemente

und Strukturen gibt, die in beiden Sprachen identisch oder sehr ähnlich sind, und

natürlich auch viele Elemente und Strukturen, die sich stark von einander

unterscheiden oder die gar nicht direkt in eine andere Sprache übersetzt werden

dürfen. Zwischen Englisch und Deutsch gibt es große Ähnlichkeit von Wörtern und

Grammatik Strukture weil sie beide germanische Sprachen sind. Aber trotzdem gibt

es auch großen Unterschieden z.B im Deutschen setzt man das Verb normalerweise an

dem Ende des Satz: ich muss nach Hause gehen vs. I must go home. Deshalb entstand

das paradoxe Phänomen, dass die Erstsprache beim weiteren Sprachaneignen nicht

nur eine Hilfe, sonder auch ein Hindernis werden könnte. Wenn ein deutschsprachiger

Englisch lernen und statt der englischen Aussprache des /r/ die deutsche verwendet,

sprechen wir von Interferenz oder negativem Transfer aus der Erstsprache. Wenn

umgekehrt die Erstsprache beim Zweitspracherwerb oder Fremdsprachlernen zu

helfen scheint, ein Phänomen in der Zweitsprache oder Fremdsprache richtig zu

gebrauchen, sprechen wir von positivem Transfer. Das hat Apeltauer schon erläutert:

Lernschwierigkeiten müssen nicht unbedingt mit der Produktion von Fehlern

verbunden sein (vgl. JacksonlWhitnam 1971). Andererseits können Ähnlichkeiten

zwischen Sprachen - wie wir gesehen haben - die Entstehung von Fehlern

begünstigen(Apeltauer, 1997, S.85). Der Einfluss von der Erstsprache auf die

Zielsprache dürfte um so größer sein, je größer die Ähnlichkeiten dazwischen sind.

Aber es gibt auch Ausnahme, obwohl wir beim Lernen enfernterer Sprachen eine

Struktur neu aufbauen müssen und beim Lernen verwandter Sprachen nur

umstrukturieren müssen, finden wir immer noch interessante Ähnlichkeit zwischen

zwei entfernten Sprachen. Es ist nicht wahr zu sagen, dass mit eine Erstsprache, die

aus gleicher Sprachzweig vom Zielsprache stammen, nur positiven Transfer in die

Zielsprache geben wird oder wenn die Erstsprache total unterschiedlich von die

Zielsprache ist, sie nur negativen Transfer in die Zielsprache geben dürfte. Im

Chinesisch gibt es einige Ähnlichkeit von Deutsch, die zwischen Deutsch und

Englisch gar nicht existiert. Im Deutsch sagt man ,,wart mal“, sehr ähnlich wie im

Chinesisch ,,等一下“. In beider Sprache benutzt man das Konzept ,,mal“, aber im

Englisch sagt man nur ,,wait” oder ,,wait a moment“, statt ,,wait once” oder ,,wait a

time“. Als Sprachlernende müssen wir beim Sprachlernen sorgfältig sein, um den

negativen Transfer zu vermeiden und mehr positien Transfer heraus finden, damit zu

unserem Sprachlernen beizutragen.

Mit einem Wort zu zusammenfassen: ,,Welche davon sich dann aber tatsächlich als

Lernhindernis auswirken, hängt von den subjektiven Voraussetzungen des einzelnen

Lerners ab. Dazu gehören z. B. Vorwissen, Motivation, Sprachlerneignung und

Sprachlernerfahrungen.“ (Apeltauer, 1997, S.85)

Diese Hypothese hat betont dass eine gleiche Aufgabe - eine fremde Sprache wie

Deutsch zu lernen - für Lerner mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund und

Erstsprache keineswegs die gleiche Aufgabe ist. Aber sie hat nur ein Faktor des

Zweitspracherwerb diskutiert, was sie übersieht hat sind die Tatsachen dass die

Zweitsprache auch umgekehrt die Erstsprache beeinflussen kann und die komplexe

Situation des Fremdsprachlernen.


3.3 Interlanguagehypothese

Diese Hypothese stellt sich den Spracherwerb vor: Zweitspracherwerbende und

Fremdsprachlernende entwickeln ein Interlanguage wenn sie eine Sprache erwerben

oder lernen. Es ist fast unmöglich zu vermeiden, dass ihr irgend eine Grammatische

Regel oder Sprachanwendung schwierig fällt. Diese Interlanguage entwickelt sich

jederzeit während des Erwerbprozess und dieses spezifische Interlanguage System

relativ unabhängig von weder Erstsprache noch Zweitsprache.

Als eine stetige Annäherung an das zielsprachliche System über verschiedene

Zwischenstufen, wenn ein Erwerbender das nächste Stadium im Spracherwerb

erreicht hat. Insofern ist diese Hypothese kompatibel mit den Erwerbssequenzen, wie

sie im Erst- und Zweitspracherwerb beobachtet werden können.(Boeckmann, 2010,

Die Einflüsse auf die Interimsvarietäten können sehr verschiedenartig sein und

sowohl von der Erstsprache als auch von der Zweitsprache (und unter Umständen

weiteren früher oder gleichzeitig gelernten oder erworbenen Sprachen) und auch vom

kognitiven System des Erwerbers herrühren (vgl. Selinker 1972; 1992). Damit ist die

Interimssprachenhypothese sehr flexibel und in gewissem Umfang auch mit der

Interferenzhypothese kompatibel. Aber bei der Interlanguage-Hypothese wird der

Erstsprache beim Zweitspracherwerb keine herausagende Funktion wie bei der

Kontrastivhypothese zugeschrieben, noch wird sie als irrelevant abgetan wie bei der

Identitätshypothese. Sie versucht mehr die spezifischen Bedingungen und Prozesse

zweitsprachlichen Lernens zu ermitteln.

Einer der wichtigsten Kritikpunkte an ihr ist aber, dass sie einen eher beschreibenden

als erklärenden Charakter hat und nichts über die Beziehungen zwischen Erstsprache

und Zweitsprache und deren Auswirkungen auf den eigentlichen Erwerbsprozess

aussagt. Die Erkenntnis, dass sich der Spracherwerb über Zwischenstufen vollzieht,

die in sich geschlossene Systeme darstellen, ist zwar sehr bedeutungsvoll, vor allem

für den Umgang mit Lernervarietäten im Unterricht, aber eine Erklärung, wie

Zweitspracherwerbende von einer Stufe zur nächsten gelangen, was also den

Zweitspracherwerb vorantreibt, bietet diese Hypothese eigentlich nicht.

Es ist wichtig, bei der Sprachvermittlung nicht schematisch einem bestimmten Plan zu

folgen, sonder zu versuchen, die Vermittlung an die Aufnahmefähigkeit der

Lernenden anzupassen.


3.4 Inputhypothese

Wie der Name dieser Hypothese erwähnt, Inputhypothese betont die Aktivität des

,,Input”. Das Input muss aber verstandbar sein, um das Sprachangebot gut verarbeiten

zu können. Krashen beschreibt das Phänomen, dass ein effektives Input einer Sprache

ein ,,i+1“ Formel verfügen muss. Die Sprachfähigkeit des Lernendes wird von ,,i“

genannt, dann muss das Niveau des Inputs höher als i sein und zwar beschreibt es als

,,i+1“.

Zuerst versteht der Sprachlernende die Bedeutung eines Sprachangebots, danach

erwirbt er automatisch die Strukture der Sprache. Nach der Inputhypothese darf die

Sprachfähigkeit nicht durch Lehren und Lernen erworben werden, sondern sie wird

durch massiv und intensiv Kontakt mit der Zielsprache beigebracht. Es ist ein eher

natürliche Prozess, auch ein Prozess, den durch Interesse angetrieben werden muss,

deswegen müssen die Sprachlernenden darüber bewusst sein, dass man so viel wie

möglich Interesse und Kontakt mit der Sprache finden sollte, um eine Sprache zu

beherrschen.

Von dieser Hypothese beruht Spracherwerb hauptsächlich auf den gebotenen Input.

Der Umfang des Inputs wird als Einflussfaktor auf das Fremdsprachenlernen

angesehen (je mehr Stunden, umso schnelleres Lerntempo). Auch die Art des

Fremdsprachenangebots ist von Bedeutung, man unterscheidet nämlich zwischen

Sprachangebot (=input) und Sprachaufnahme (=intake). Lernende können das

Sprachangebot nur aufnehmen, wenn sie ihm einen Sinn entnehmen können. Deshalb

ist die Verständlichkeit des Sprachangebotes sehr wichtig. Der optimale Input muss

also verständlich, interessant und/oder relevant und nicht grammatikalisch sequenziert

(also von vornherein komplex aber verständlich) sein sowie einen ausreichenden

Umfang haben. Eine weitere Inputhypothese ist die Mithörerhypothese, nach der

Lerner durch die Fragen und Beiträge anderer und die Reaktion der Lehrer darauf

mehr lernen, als durch ihre eigenen Beiträge.

Einer der stärkste Kritikpunkte richtet sich darauf, dass die Inputhypothese empirisch

ist und sich eigentlich nicht verifizieren lässt. Beim reinen Hörverstehen geht es nicht

unbedingt um grammatische Regeln sondern auch um das allgemeine Wissen und die

jeweiligen Gesprächssituationen:

[...] um den Inhalt zu verstehen, ist eine eingehende sprachliche Regelanalyse nicht

immer unbedingt nötig und dies müsste dann der Grund sein, warum Lerner auch

Input mit einem etwas hohen Niveau, i+1, verstehen können. Wenn aber beim

Hörverstehen die grammatische Verarbeitung keine große Rolle spielt, kann der

comprehensible input die Grammatikkompetenz nicht vergrößern (Mizuno, Zu den

Beziehungen verschiedener Sprachfertigkeiten im FS-Unterricht).

Zweitens hat Inputhypothese die Auswirkung des Inputs übertreibt. Als

zweitspracherwerbenden oder Fremdsprachlernenden können sie nie die Sprache

perfekt beherrschen mit nur Input. Darüber hinaus ist die Bedingung für die

Fremdsprachlernenden sehr beschränkt um massiv Sprachekontakt zu erhalten.

Zuletzt ist es auch unmöglich das Niveau alle Lernenden genau zu überwachen, damit

ein ,,i+1“ Formel aus zu führen.


3.5 Outputhypothese

Lernersprachanalyse und sprachproduktions- bzw. outputbezogene Lerntheorien liegt

die ganze Konzentration auf die sprachliche Produktion der Lernenden (= Output).

Der Ansatz misst dabei den lernerinternen Faktoren eine große Bedeutung zu.

Nach dieser Hypothese, je mehr die Lerner produzieren, umso höher ist der

Lernerfolg. Vielleicht wirkt die Sprachproduktion aber auch nur über den indirekten

Weg der Erweiterung eines verständlichen Sprachangebots. Krashen geht in seiner

Monitorhypothese von einer absoluten Trennung von Erwerben und Lernen aus.

Gelerntes wirkt auf die Sprachproduktion nur dadurch, dass sie modifiziert wird.

Diese Modifizierung bei der, die Sprachproduktion einer Kontrolle unterworfen wird,

ob sie mit dem gelernten Regelwissen übereinstimmt, nennt Krashen „Monitor“ oder

Überwacher. Drei Bedingungen müssen für das Funktionieren des Monitors gegeben

sein: Es muss genügend Zeit zur Verfügung stehen, es muss Konzentration auf die

Sprachform statt auf den Inhalt vorliegen und die entsprechende Sprachregel muss

bekannt sein. Nach dem Kritik überprüfen die Lerner mithilfe des Monitors das von

ihnen geschriebenen, korrigieren und revidieren. In mündlichen Situationen aber

bleibt den Lernern nicht genügend Zeit, um den Monitor zum Einsatz zubringen.

Auch liegt ihre Konzentration nicht auf der sprachlichen Form, sondern auf der

kommunikativen Funktion.


3.6 Interaktionhypothese

Spracherwerb findet dann statt, wenn es den Lernern möglich ist, in der Zielsprache

erfolgreich zu interagieren, also das sprachliche Angebot zu verstehen und darauf

angemessen zu reagieren.

Nach der hierzu gehörenden Bedeutungsaushandlungstheorie wird der

Lernprozessgefördert, wenn in der Unterrichtsinteraktion das Aushandeln von

Bedeutung ermöglicht wird. Die Unterrichtsgestaltung sollte Formen der Interaktion,

wie Rückfragen, Bestätigungen, Verständnisüberprüfungen, Selbst- und

Fremdwiederholungen, -korrekturen, etc. fördern. Mögliche Aktivitäten, mit denen

die Bedeutungsaushandlung im Unterricht gefördert werden könnte, sind:

1. Lerner erhalten offene Aufgaben, die in Gruppenarbeiten gelöst und diskutiert

werden sollen

2. Durch bewusste Informationslücken in Übungen werden die Lerner dazu gebracht,

sich in Partnerarbeit einzelne Wörter oder Sachverhalte zu erklären.

3. Vorgegebener Text wird Schritt für Schritt (re-)konstruiert. Im Plenum wird

gemeinsam diskutiert, welche Bedeutungsnuancen durch welche sprachlichen Mittel

ausgedrückt werden

Eine weitere Interaktionshypothese stellt die Hypothese der unterstützenden

Sprachproduktion dar: Hierbei übernehmen Lernende Teile von Lehrern oder

Mitlernenden und produzieren eine Äußerung, die sie allein möglicherweise nicht

zustande gebracht hätten. Hierdurch erleichtert sich die Sprachproduktion für den

Lerner, besonders am Anfang. Ob er aber auch in Zukunft ohne Hilfe dazu im Stande

ist, eine solche Form alleine zu produzieren, ist noch nicht geklärt.

Auch die Themenkontrollhypothese führt eine Lernförderung auf bestimmte

Interaktionsformen im Unterricht zurück: Werden im Unterricht zumindest teilweise

lernerinitiierte statt lehrerinitiierte Themen behandelt, weckt dies bei den Lernern

mehr Interesse und Engagement.


4.0 Sprachlernerfolg und Fehlentypen beim Spracherwerb im

Zusammenhang mit Hypothesen des Spracherwerbs

Das Wichtigst ist nicht wie alle diese Hypothesen erklärt hat, sondern wie wir

wirklich Spracherwerb fördern können. Beim erfolgreichen Sprachlernen hat man

richtiges Selbstkonzept, positive Motivation und gute Lernbedingung. Es ist leichter

für die Leute, die ihre Muttersprache und Zielsprache sehr ähnlich sind, eine Sprache

zu lernen, es ist auch günstiger für die Leute, die nach dem Zielsprache-sprechend

Land umgezogen haben, die Sprache im Umfang zu erwerben. Trotzdem ist es

immerhin möglich eine Sprache gut zu beherrschen mit Motivation und fleißige

Arbeit

Aber was unsere Interesse anzieht sind die vielfältige Ursachen zum Lernfehler

führen, wie z.B. Entwicklungsbedingte Fehler. Es geht um dem Einfluss von

Erstsprache zu Zwetsprache bzw. Fremdsprache oder Intralinguale Faktor. Ein

typischer Fehlertype ist Übergeneralisierung: Buildung einer Sprachform durch

Anwendung einer Analogie oder Regel auf ein Wort, einen Satz, auf die sie nicht

angewendet werden dürfen, z.B ein deutscher Sprachlernende verwendet

Großbuchstaben für Nomen im Englisch.

Diese Hypothese liegt im Hintergrund, erklärt die grundlegende Prinzipien von dem

Sprachaneignenprozess im Zusammenhang zwischen Zweitspracherwerb und

Erstsprache. Aber es gilt meistens auch für Fremdsprachlernen, als wesentliche,

objektive Hinweisen zum Sprachlernerfolg. Die Forschung zum Erspracherwerb trägt

also auch viel zum Fremdsprachlernen bei.


5.0 Schluss

Keine der hier vorgestellten Hypothesen erklärt den Zusammenhang zwischen Erst-

und Zweitspracherwerb allein in befriedigender Weise. Vielleicht ist es gar nicht

möglich, mit nur eine Hypothese die ganze komplexe Erwerb- und Lernprozess zu

erklären. Aber wir können vorstellten, wenn wir eine Kombination der Hypothese

verwenden, bekommen wir auf jeden Fall immer bessere Erkenntnis und Einblick.

Als Deutschsprachlernenden, die in China studieren, haben wir sehr beschränkt

bedingungen, und keinen richtigen Umfang der Sprache. Es fallen meisten Studenten

und Studentinnen schwierig adäquate Lernmaterialien zu finden, weil Deutschland

sehr weit entfernt von China ist und nur sehr weniges deutschen Kulturproduct in

China erreicht werden können. Nach der Inputhypothese ist diese Situation als eine

große Nachteil und Hindernis für Sprachlernen bezeichnet. Es erfordert beide die

Lehrenden und die Lernenden so viel deutsche Lernmaterialien wie möglich

einzusammeln, um ein entsprechendes ,,i+1“ Sprachinput Niveau zu erreichen. Die

Outputhypothese erfordert, dass wir so viel wie möglich auf Deutsch sprech sollen.

Von der Interaktionhypothese lernen wir, dass das Spracherwerb stattfindet, nur wenn

es den Lernern möglich ist, in der Zielsprache erfolgreich zu interagieren, also das

sprachliche Angebot zu verstehen und darauf angemessen zu reagieren. Das heißt die

Studenten und Studentinnen brauchen einen Sprachumfang, am besten finden sie die

Gelegenheit mit Deutsche zu sprechen und interagieren. Deshalb ist es sehr wichtig,

deutsche GastlehrInnen an der Universität anzustellen. Falls es möglich ist, kann die

Universität auch viel dabei hilfen wie z.B Praktikum bei deutsche Firm anzubieten,

Austausch Programm mit deutscher Universität zu begründen oder andere kulturelle

Aktivität zwischen Deutsche und Chinese zu fördern.

Im Vergleich sind die Identitäthypothese, Kontrasthypothese und

Interlanguagehypothese weniger direkt relevant für das Ziel, Sprachlernen zu fördern.

Weil sie betonen eher um die Erklärung des Spracherwerbprozess. Aber trotzdem sind

sie teil der wichtigsten Hypothesen, die dabei helfen können, dass das Sprachlerwerb

besser verstehen. Also wissen wir theoritisch, dass trotz aller scwierigkeit wir sowieso

durch kontinuierliches Lernen mit richtige Methode die Deutschsprache beherrschen

können.


Literaturverzeichnis

[1] Apeltauer, E. 1997. Grundlagen des Erst- und Fremdsprachenerwerbs; München

(Langenscheidt)

[2] Auernheimer, Georg 2010: Einführung in die interkulturelle Pädagogik.

Darmstadt: WBG 2010

[3] Becker, Birgit 2006. Der Einfluss des Kindergartens als Kontext zum Erwerb der

deutschen Sprache bei Migrantenkindern, Zeitschrift für Soziologie, 35, 6: 449-

464.

[4] Boeckmann, Klaus-Börge 2010. Stoff, Grundlagen des Erst- und

Fremdsprachenerwerbs. Ergänzungsheft, Kassel/ München (Langenscheidt).

[5] Gogolin, Ingrid: 1/2012 www.didacta.magazin.de

[6] Gogolin, Ingrid 2009. Zweisprachigkeit und die Entwicklung bildungssprachlicher

Fähigkeiten. In: Gogolin, Ingrid/ Neumann, Ursula (Hrsg.): Streitfall

Zweisprachigkeit - The Bilingualism Controversy. Wiesbaden (VS-Verlag), S. 263

- 280.

[7] Günther, B. & Günther, H. 2007. Erstsprache Zweitsprache Fremdsprache: Eine

Einführung. Weinheim: Beltz.

[8] Königs, G. F. 2010. Zweitsprachenerwerb und Fremdsprachenlernen: Begriffe

und Konzepte. In H. J. Krumm, C. Fandrych, B. Hufeisen & C. Riemer (Eds.),

Deutsch als Fremd- und Zweitsprache: Ein internationales Handbuch (pp. 754-

763). Berlin: Walter de Gruyter.

[9] Rösch, Heidi 2011. Deutsch als Zweit- und Fremdsprache; Oldenbourg

Akademieverlag; Auflage: 1. Aufl.

[10] Rost-Roth, M. 2006. Komplexe Fragerealisierungen. SchülerInnen der 3. und 4.

Grundschulklasse mit Deutsch als Zweit- und Deutsch als Muttersprache, in:

Ahrenholz, B. (Hrsg.): Kinder mit Migrationshintergrund, Zweitspracherwerb und

Sprachförderung, Freiburg im Breisgau: Fillibach, S.241-265.

[11] 刘颂浩,2007,第二语言习得导论(第1版),北京:世界图书出版公司北

京公司

[12] 徐佳音,2007,SLA研究的理论模式与研究领域,贵州民族学院学报(哲

学社会科学版)第3期

[13] 文秋芳,2010,二语习得重点问题研究.外语教学与研究出版社,

[14] 邹为诚,赵飞,2008,论二语习得理论的建设.中国外语,(四)




Danksagung

An dieser Stelle möchte ich mich zuerst bei Frau Yang bedanken, die mir bei dem

Verfassen dieser Arbeit mit ihrer kritischen Ratschlägen sehr geholfen hat. Ich möchte

mich bei Dozentin Frau Wlossek bedanken, die das Seminar Interkulturelle

Kommunikation und Spracherwerb geführt hat. Nicht zuletzt danke ich allen

Mitstudentinnen in meiner Seminar Gruppe ,,Multikulti“, die mir viele geholfen

haben.


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This was my final thesis for my bachelor study in German Language and Literature at University Of Jinan

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