Vergleich und Analyse einigen Spracherwerb
Hypothesen beim Deutschlernen
试比较德语语言习得的几种假说
zur Erlangung des Grades eines Bachelors
im Fachbereich Germanistik des
Instituts für Fremdsprachen
Universität Jinan
Jinan, VR China
Mit der Vertiefung der Globalisierung der Welt,lernen immer mehr Leute unter dem
Einfluss der wirtschaftlichen und der kulturellen Globalisierung und internationalen
Migration eine oder mehrere andere Sprachen, die sich von ihrer Muttersprache
differenziert sind. Viele sogar benutzen eine Zweitsprache weitaus mehr als ihre
Muttersprache. Diese dramatische Zunahme des Sprachlernens fordert man, das
Verständnis der Prinzipien des Spracherwerbs zu verbessern und den Aufstieg der
verschiedenen Erwerbstheorien zu implementieren. In dieser Arbeit werden einige der
wichtigsten Hypothesen zum Spracherwerb vom Aspekt des Deutschen und
Englischen als Fremdsprache-Lernen verglichen und diskutiert, wie z.B.
Identitäthypothese, Kontrasthypothese, Interlanguagehypothese, Inputhypothese,
Interaktionhypothese. Durch den Vertiefen des Verständnis zum verschiedenen
Theorien versuchen wir einen besseren Einblick über die Situation und Prinzipien des
Sprachlernens, der nicht nur aus Theorie, sondern auch aus Praxis bekommen.
Darüber hinaus gewinnen wir hoffentlich eine Offenbarung davon um Sprachlernen
zu fördern und hinzuweisen.
Schlüsselwörter: Spracherwerb, Zweitspracherwerb, Spracherwerb Hypothese
随着世界全球化的不断加深,全球范围内的经济、文化交流以及国际间的移民都在促
使更多人在母语之外学习另一种或多种语言,甚至在日常生活中对非母语的运用比母语更
多。外语学习的全球热潮促使人们提高对语言习得的原理的认识并兴起各种习得理论。本
文将从把德语和英语作为外语学习的角度,针对语言习得的几种主流假说进行比较分析与
探讨,譬如同一性假说、对比分析假说、中介语假说、语言输入假说、语言输出假说、互
动假说等等。通过加强对各种理论的认识,结合实际与理论以便更好地理解语言学习原理
和现状,并力求从中得出能够指导和促进语言学习的启示。
关键词:语言习得;第二语言;语言习得假说;外语学习
Inhaltsverzeichnis
1.0 Einleitung.............................................................................................1
2.0 Sprachaneignung..................................................................................1
2.1 Spracherwerb und Sprachlernen.....................................................2
2.2 Muttersprache und Erstsprache......................................................3
2.3 Zweitsprachewerb und Fremdsprachlernen....................................3
3.0 Wichtige Hypothesen zum Spracherwerb............................................4
3.1 Identitäthypothese...........................................................................4
3.2 Kontrastivhypothese ......................................................................5
3.3 Interlanguagehypothese..................................................................7
3.4 Inputhypothese...............................................................................8
3.5 Outputhypothese...........................................................................10
3.6 Interaktionshypothese...................................................................10
4.0 Sprachlernerfolg und Fehlerntypen beim Spracherwerb im
Zusammenhang mit Hypothesen des Spracherwerbs……………….11
5.0 Schluss............………………………………………………………12
Literaturverzeichnis..................................................................................13
Danksagung………………………………………………………..……15
Vergleich und Analyse einigen Hypothesen zum
Erwerb der deutschen Sprache
1.0 Einleitung
Nach dem zweiten Weltkrieg kam eine große Menge Gastarbeitern aus Italien,
Spanien, Griechenland, Türkei, Portugal, Tunesien, Marokko und Jugoslawien nach
Deutschland und allmählich brachten sie ihre Familien in diesem Land oder einfach
bauen ihre Familien dort auf. Das Phänomen Detusch als Zweitsprache (DaZ) kann
als eine Begleiterscheinung von Einwanderungsprozessen gesehen werden. Seit den
1970er Jahren wurde viel zum Thema DaZ geforscht, besonders im Bereich der
Zweitsprachendidaktik.
Heute befindet sich fast in jeder Hochschule Sprachenzentrum oder Fremdsprache
Institut. Die Globalisierung ermöglicht das, dass alle Leute auf der Erde verbunden zu
sein. Es ist schon eine wesentliche Erfordernis, nicht nur Muttersprache sondern auch
eine oder mehrere andere Sprachen sprechen zu können. Als Deutschlerner aus China,
die den Lernprozess vom Deutschen besser zu verstehen benötigen, damit sie besser
lernen können, einen Überblick in die Spracherwerb Theorien ist offensichtlich
nützlich und bedeutsam. Es hat bestanden weltweit professionelle Sprachausbildung
und allgemeine Spracherziehung für die normalen SchülerInnen und
Studentinnen/Studenten, aber was liegt hinter allem diesen Phänomen, wie
funktioniert ,,Sprachlernen“ eigentlich, wissen wir Sprachlernern nicht all so genau.
In diesem Text werden wir einen Überblick über allegmeine Sprachaneignung
Theorien geben und zwar konzentriert die Erläuterung sich auf einige der wichtigsten
Spracherwerb Hypothesen. Um ein besseres Verständnis zu den Spracherwerb
Hypothesen zu erhalten, müssen wir vor allem die folgenden wesentliche Begriffe
greifen, bzw. Unterschiedlichen Typen von Sprachen und Sprachaneignen.
2.0 Sprachaneignung
In diesem Text verwenden wir Erwerb als Oberbegriff für die Prozesse, die hier (wie
bei Apeltauer 1997) mit dem Begriff Sprachaneignung bezeichnet werden, um den
hier vorliegenden Text Klarheit zu schaffen. Und zwar für das Verständnis des Textes
sind die folgenden Grundbegriffe wichtig, die man unbedingt ihre Bedeutung
möglichst klar abgegrenzt machen soll. Zuerst müssen wir zwischen Spracherwerb
und Sprachlernen zwei wesentlichen Begriffen für diese Wissenschaft differenzieren,
dann erörtern wir über Zweitsprache und Fremdsprache, darüber hinaus wird in
diesem Kapitel auch erwähnt, was unterscheiden sie sich von Muttersprache und was
sind ihre jeweilige Charakteristik.
2.1 Spracherwerb und Sprachlernen
Der wesentliche Unterschied zwischen Spracherwerb und Sprachlernen ist, dass das
„Erwerben“ auf unbewusste, ungesteuerte, natürliche, implizite Aneignenprozesse
verweist und das „Lernen“ im gegenteil ein bewusster, intentionaler, explizite
Sprachaneignenprozess ist. Erwerb findet also durch alltägliche soziale Kontakte statt,
etwa „beim Einkaufen“ oder „auf der Straße“. Zum Beispiel, ein türkisches Kind
eignet sich auf einer Straße jeden Tag ein bisschen Deutschsprache an während der
Interaktion zwischen anderen deutschen Schülerinnen und Schülern, diese Prozess
nennt man Spracherwerb, weil es ein natürlicher Prozess ist. Wir können uns mal
daran erinnern, wodurch wir unsere Erstsprache gelernt haben. Und wie lange es
gedauert hat, vom Anfang bis wir sie schon gut beherrschen. Normalerweise erwerben
wir die Erstsprache zuerst von Familie, beginnt mit einige einfache Wörte wie z.B
,,Papa“, ,,Mama“, ,,ja“, ,,nein“ usw. Je früher wir ein Wort erlernen , desto häufiger
gebraucht und wichtiger ist es. Zunächst lernen wir die Sprache relativ systematischer
in der Schule. Was der Dozent jedem Tag außerdem Text im Klassenzimmer sagt,
lernen die Schüler auch. Die Kinder sprechen miteinander nach Unterricht und
Feierabend. Ein Kind hat ein Wort, die andere nicht kennen gelernt im Familie, wenn
er mit andere kommunizieren, muss er diese Wort erklären. Schließlich erreicht jedes
Kind ein relativ ähnlich Sprachniveau. Das ist ein besonders Methode und scheint
sehr wichtig für Spracherwerb.
Im Gegenteil ist der Prozess, in dem man in einem Klassenzimmer sitzt und
Unterricht hat um eine Sprache zu lernen, ein gesteuerter, bewusster Prozess des
Sprachaneignens. Die Zeit des Sprachlernens und der Kontakt mit der Sprache ist
auch sehr beschränkt. Beim Fremdsprachaneignen sagen wir normalerweise
Sprachlernen und beim Zweitsprachaneignen geht es um Zweitspracherwerb und
manchmal auch teilweise Sprachlernen. Darunter steht die Grund, warum die sich von
einander so klar abgegrenzt sind.
2.2 Muttersprache und Erstsprache
Vor allem sind die Begriffe Muttersprache und Erstsprache wichtig bevor wir etwas
über Zweitsprache und Fremdsprache diskutieren.
Mutterspracherwerb wird also verstanden, dass Kind sich in wenigen Jahren die
Sprache seiner Umgebung aneignet. Aber ohne der sprachlichen Anregungen der
Eltern erlernen die Kinder auch keine sprachlichen Fertigkeiten. Unter der
Muttersprache versteht man die ohne Unterricht und Grammatik erlernte Sprache.
Formal gesehen ist die Muttersprache die Sprache der Mutter, die das Kind als erstes
lernt. Man kann als Muttersprache allerdings auch die Sprache bezeichnen, die ein
Mensch am besten sprechen kann und in der er sich zu Hause fühlt. Und Erstsprache
wird oft als die Gleichsetzung mit „Muttersprache“ bezeichnet. Die Charakteristik
von Erstspracherwerb:
-Nicht nur Interaktion mit Mutter
-Geschriebene Sprache hat geringere Bedeutung bei der Sprachaneignung
-Sprache der Umgebung des Kindes
-Sprache, in der man sich am besten ausdrücken kann
-Vielzahl von Quellen
2.3 Zweitspracherwerb und Fremdsprachlernen
Das Zweitspracherwerb beschreibt den Prozess, bei dem eine zweite oder weitere
Sprache nach der Erstsprache erworben wird. Desweiteren führte Boeckmann aus, wie
wird Zweitspracherwerb definiert:
[...] wenn nach dem prmären Spracherwerb in der Erstsprache eine weitere Sprache
erworben wird und diese Sprachaneignung ohne formalen Unterricht stattfindet. Das
wird oft auch als ungesteuerter Zweitspracherwerb bezeichnet und findet statt, wenn
sich die Erwerbenden in einem Umfeld aufhalten, in dem die zu erwerbende Sprache
als dominantes Kommunikationsmittel regelmäßig gebraucht wird. (Boeckman, 2010,
S.5)
Im Gegenteil lernt man eine Fremdsprache gesteuert im Unterricht und hat man
normalerweise keine Möglichkeit die Sprache in seinem Umfeld zu erlernen. Im
Vergleich zum Erstspracherwerb und Zweitspracherwerb hat viele
Fremdsprachenlernende nur sehr extrem begrenzte Zeit um die Fremdsprache zu
lernen. Darüber hinaus ist die Art des Sprachangebot sehr unterschiedlich. Beim
Fremdsprachlernen ist das Sprachangebot viel ärmer vom Umfang als das in anderen
Aneignungsformen. In vielen Lehrmaterialien kommt keine natürlich komplexe
Sprache vor, sondern nur eine vereifachte, didaktisierte, z.B. Nach Wortschatz und
Grammatik sequenzierte Sprache (Boeckmann, 2010, S32). Deshalb ist es wichtig für
die Fremdsprachlernende vielfältig Zugangen zu die Zielsprache erhalten müssen.
Ergänzend Materialien durch modernen Medien wie Radio, Fernsehen und Internet
scheinen sehr nützlich dafür.
3.0 Wichtige Hypothesen zum Spracherwerb
Eine ganze Reihe von Hypothesen entstand basierend auf den unterschiedlichen
Lerntheorien. Hier im folgenden Text werden wir ein Überblick auf einige wichtigsten
Hypothesen geben und dann diskutieren wir die jeweilige Vorteile und Nachteile von
jeder Hypothese zum Zusammenhang zwischen Erstsprach- und Zweitspracherwerb,
um das Ziel, das Fremdsprachlernen Prozess im Kontext von diesem wesentlichen
Hypothesen besser verstehen zu erreichen.
3.1 Identitäthypothese
Beide Erstspracherwerb und Zweitspracherwerb sind natürliche Phänomene, die ohne
Steuerung von außen ablaufen sollen. Diese Prozesse von Spracherwerb stammen aus
der Psycholinguistik.Nach der Meinung von Noam Chomsky (vgl. Chomsky 1959,
1965, 1987; Riemer 2001), Menschen sind mit einem Spracherwerbsmechanismus
ausgestattet bzw. Über eine Universalgrammatik verfügen, auf der die grammatischen
Systeme aller Sprachen der Welt aufbauen. Deswegen wäre es auch logisch, dass man
erwirbt die Zweitsprache ebenso wie Erstsprache. Die beiden Prozesse von
Sprachaneignen sind Identität voneinander wie Zwillinge.
Es scheint zu einfach und direkt, und es kann also bezweifelt werden, da die Prozesse
von Erstspracherwerb und Zweitspracherwerb gleich sind, warum steht die Evidenz
dass man immer in seiner Erstsprache ein höher Niveau erreichen im Vergleich mit
der Zweitsprache? Deshalb spricht Chomsky von erstsprachlicher Kompetenz.
Es scheint also so zu sein, dass die Theorie des Spracherwerbsmechanismus sehr gut
beim Erstspracherwerb wirksam ist während es beim Zweitspracherwerb nicht mehr
voll wirksam ist. ,,Das könnte damit zusammenhängen, dass nach dem
Erstspracherwerb gewisse Funktionen der Universal Grammatik nicht mehr voll
verfügbar sind.‘‘ (vgl, Klein 2001, 613ff) Der Erwerb von einer Zweiten Sprache stellt
auf der Grundlage des erstsprachlichen Systems eine grundlegend andere
Aneignungsform dar: weil die kognitiven und sozialen Grundfunktionen werden
schon über die Erstspracherwerb aufgebaut, muss man sie nicht mehr über die
Zweitsprache entwickeln. Deshalb wird die Erstsprache immer eine starker Sprache.
Nach der Theorie der Identitäthypothese da oben wird eine dritte Sprache, vierte
Sprache usw. ebenso erworben, das heißt, es gibt keinen grundlagenden Unterschied
zwischen Mutterspracherwerb und Fremdsprachlernen. Die beiden Prozesse sind
Identität und sie unterscheidet sich von einander nur beim Einfluss des Umfeld, oder
so zu sagen, es kommt auf die Folge des Erwerbs von unterschiedliche Sprache an.
Was man erst im natürlichen Umfeld eignet an wird Muttersprache oder Erstsprache
betrachtet und dann wird andere Sprache je nach dem unterschiedlichen
Aneignenprozess als Zweitsprache oder Fremdsprache gennent.
3.2 Kontrastivhypothese
Diese Hypothese stammt aus der kontrastiven Linguistik. Bei der veigleichenden
Betrachtung von unterschiedliche Sprachen fällt auf, dass es immer gewisse Elemente
und Strukturen gibt, die in beiden Sprachen identisch oder sehr ähnlich sind, und
natürlich auch viele Elemente und Strukturen, die sich stark von einander
unterscheiden oder die gar nicht direkt in eine andere Sprache übersetzt werden
dürfen. Zwischen Englisch und Deutsch gibt es große Ähnlichkeit von Wörtern und
Grammatik Strukture weil sie beide germanische Sprachen sind. Aber trotzdem gibt
es auch großen Unterschieden z.B im Deutschen setzt man das Verb normalerweise an
dem Ende des Satz: ich muss nach Hause gehen vs. I must go home. Deshalb entstand
das paradoxe Phänomen, dass die Erstsprache beim weiteren Sprachaneignen nicht
nur eine Hilfe, sonder auch ein Hindernis werden könnte. Wenn ein deutschsprachiger
Englisch lernen und statt der englischen Aussprache des /r/ die deutsche verwendet,
sprechen wir von Interferenz oder negativem Transfer aus der Erstsprache. Wenn
umgekehrt die Erstsprache beim Zweitspracherwerb oder Fremdsprachlernen zu
helfen scheint, ein Phänomen in der Zweitsprache oder Fremdsprache richtig zu
gebrauchen, sprechen wir von positivem Transfer. Das hat Apeltauer schon erläutert:
Lernschwierigkeiten müssen nicht unbedingt mit der Produktion von Fehlern
verbunden sein (vgl. JacksonlWhitnam 1971). Andererseits können Ähnlichkeiten
zwischen Sprachen - wie wir gesehen haben - die Entstehung von Fehlern
begünstigen(Apeltauer, 1997, S.85). Der Einfluss von der Erstsprache auf die
Zielsprache dürfte um so größer sein, je größer die Ähnlichkeiten dazwischen sind.
Aber es gibt auch Ausnahme, obwohl wir beim Lernen enfernterer Sprachen eine
Struktur neu aufbauen müssen und beim Lernen verwandter Sprachen nur
umstrukturieren müssen, finden wir immer noch interessante Ähnlichkeit zwischen
zwei entfernten Sprachen. Es ist nicht wahr zu sagen, dass mit eine Erstsprache, die
aus gleicher Sprachzweig vom Zielsprache stammen, nur positiven Transfer in die
Zielsprache geben wird oder wenn die Erstsprache total unterschiedlich von die
Zielsprache ist, sie nur negativen Transfer in die Zielsprache geben dürfte. Im
Chinesisch gibt es einige Ähnlichkeit von Deutsch, die zwischen Deutsch und
Englisch gar nicht existiert. Im Deutsch sagt man ,,wart mal“, sehr ähnlich wie im
Chinesisch ,,等一下“. In beider Sprache benutzt man das Konzept ,,mal“, aber im
Englisch sagt man nur ,,wait” oder ,,wait a moment“, statt ,,wait once” oder ,,wait a
time“. Als Sprachlernende müssen wir beim Sprachlernen sorgfältig sein, um den
negativen Transfer zu vermeiden und mehr positien Transfer heraus finden, damit zu
unserem Sprachlernen beizutragen.
Mit einem Wort zu zusammenfassen: ,,Welche davon sich dann aber tatsächlich als
Lernhindernis auswirken, hängt von den subjektiven Voraussetzungen des einzelnen
Lerners ab. Dazu gehören z. B. Vorwissen, Motivation, Sprachlerneignung und
Sprachlernerfahrungen.“ (Apeltauer, 1997, S.85)
Diese Hypothese hat betont dass eine gleiche Aufgabe - eine fremde Sprache wie
Deutsch zu lernen - für Lerner mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund und
Erstsprache keineswegs die gleiche Aufgabe ist. Aber sie hat nur ein Faktor des
Zweitspracherwerb diskutiert, was sie übersieht hat sind die Tatsachen dass die
Zweitsprache auch umgekehrt die Erstsprache beeinflussen kann und die komplexe
Situation des Fremdsprachlernen.
3.3 Interlanguagehypothese
Diese Hypothese stellt sich den Spracherwerb vor: Zweitspracherwerbende und
Fremdsprachlernende entwickeln ein Interlanguage wenn sie eine Sprache erwerben
oder lernen. Es ist fast unmöglich zu vermeiden, dass ihr irgend eine Grammatische
Regel oder Sprachanwendung schwierig fällt. Diese Interlanguage entwickelt sich
jederzeit während des Erwerbprozess und dieses spezifische Interlanguage System
relativ unabhängig von weder Erstsprache noch Zweitsprache.
Als eine stetige Annäherung an das zielsprachliche System über verschiedene
Zwischenstufen, wenn ein Erwerbender das nächste Stadium im Spracherwerb
erreicht hat. Insofern ist diese Hypothese kompatibel mit den Erwerbssequenzen, wie
sie im Erst- und Zweitspracherwerb beobachtet werden können.(Boeckmann, 2010,
Die Einflüsse auf die Interimsvarietäten können sehr verschiedenartig sein und
sowohl von der Erstsprache als auch von der Zweitsprache (und unter Umständen
weiteren früher oder gleichzeitig gelernten oder erworbenen Sprachen) und auch vom
kognitiven System des Erwerbers herrühren (vgl. Selinker 1972; 1992). Damit ist die
Interimssprachenhypothese sehr flexibel und in gewissem Umfang auch mit der
Interferenzhypothese kompatibel. Aber bei der Interlanguage-Hypothese wird der
Erstsprache beim Zweitspracherwerb keine herausagende Funktion wie bei der
Kontrastivhypothese zugeschrieben, noch wird sie als irrelevant abgetan wie bei der
Identitätshypothese. Sie versucht mehr die spezifischen Bedingungen und Prozesse
zweitsprachlichen Lernens zu ermitteln.
Einer der wichtigsten Kritikpunkte an ihr ist aber, dass sie einen eher beschreibenden
als erklärenden Charakter hat und nichts über die Beziehungen zwischen Erstsprache
und Zweitsprache und deren Auswirkungen auf den eigentlichen Erwerbsprozess
aussagt. Die Erkenntnis, dass sich der Spracherwerb über Zwischenstufen vollzieht,
die in sich geschlossene Systeme darstellen, ist zwar sehr bedeutungsvoll, vor allem
für den Umgang mit Lernervarietäten im Unterricht, aber eine Erklärung, wie
Zweitspracherwerbende von einer Stufe zur nächsten gelangen, was also den
Zweitspracherwerb vorantreibt, bietet diese Hypothese eigentlich nicht.
Es ist wichtig, bei der Sprachvermittlung nicht schematisch einem bestimmten Plan zu
folgen, sonder zu versuchen, die Vermittlung an die Aufnahmefähigkeit der
Lernenden anzupassen.
3.4 Inputhypothese
Wie der Name dieser Hypothese erwähnt, Inputhypothese betont die Aktivität des
,,Input”. Das Input muss aber verstandbar sein, um das Sprachangebot gut verarbeiten
zu können. Krashen beschreibt das Phänomen, dass ein effektives Input einer Sprache
ein ,,i+1“ Formel verfügen muss. Die Sprachfähigkeit des Lernendes wird von ,,i“
genannt, dann muss das Niveau des Inputs höher als i sein und zwar beschreibt es als
,,i+1“.
Zuerst versteht der Sprachlernende die Bedeutung eines Sprachangebots, danach
erwirbt er automatisch die Strukture der Sprache. Nach der Inputhypothese darf die
Sprachfähigkeit nicht durch Lehren und Lernen erworben werden, sondern sie wird
durch massiv und intensiv Kontakt mit der Zielsprache beigebracht. Es ist ein eher
natürliche Prozess, auch ein Prozess, den durch Interesse angetrieben werden muss,
deswegen müssen die Sprachlernenden darüber bewusst sein, dass man so viel wie
möglich Interesse und Kontakt mit der Sprache finden sollte, um eine Sprache zu
beherrschen.
Von dieser Hypothese beruht Spracherwerb hauptsächlich auf den gebotenen Input.
Der Umfang des Inputs wird als Einflussfaktor auf das Fremdsprachenlernen
angesehen (je mehr Stunden, umso schnelleres Lerntempo). Auch die Art des
Fremdsprachenangebots ist von Bedeutung, man unterscheidet nämlich zwischen
Sprachangebot (=input) und Sprachaufnahme (=intake). Lernende können das
Sprachangebot nur aufnehmen, wenn sie ihm einen Sinn entnehmen können. Deshalb
ist die Verständlichkeit des Sprachangebotes sehr wichtig. Der optimale Input muss
also verständlich, interessant und/oder relevant und nicht grammatikalisch sequenziert
(also von vornherein komplex aber verständlich) sein sowie einen ausreichenden
Umfang haben. Eine weitere Inputhypothese ist die Mithörerhypothese, nach der
Lerner durch die Fragen und Beiträge anderer und die Reaktion der Lehrer darauf
mehr lernen, als durch ihre eigenen Beiträge.
Einer der stärkste Kritikpunkte richtet sich darauf, dass die Inputhypothese empirisch
ist und sich eigentlich nicht verifizieren lässt. Beim reinen Hörverstehen geht es nicht
unbedingt um grammatische Regeln sondern auch um das allgemeine Wissen und die
jeweiligen Gesprächssituationen:
[...] um den Inhalt zu verstehen, ist eine eingehende sprachliche Regelanalyse nicht
immer unbedingt nötig und dies müsste dann der Grund sein, warum Lerner auch
Input mit einem etwas hohen Niveau, i+1, verstehen können. Wenn aber beim
Hörverstehen die grammatische Verarbeitung keine große Rolle spielt, kann der
comprehensible input die Grammatikkompetenz nicht vergrößern (Mizuno, Zu den
Beziehungen verschiedener Sprachfertigkeiten im FS-Unterricht).
Zweitens hat Inputhypothese die Auswirkung des Inputs übertreibt. Als
zweitspracherwerbenden oder Fremdsprachlernenden können sie nie die Sprache
perfekt beherrschen mit nur Input. Darüber hinaus ist die Bedingung für die
Fremdsprachlernenden sehr beschränkt um massiv Sprachekontakt zu erhalten.
Zuletzt ist es auch unmöglich das Niveau alle Lernenden genau zu überwachen, damit
ein ,,i+1“ Formel aus zu führen.
3.5 Outputhypothese
Lernersprachanalyse und sprachproduktions- bzw. outputbezogene Lerntheorien liegt
die ganze Konzentration auf die sprachliche Produktion der Lernenden (= Output).
Der Ansatz misst dabei den lernerinternen Faktoren eine große Bedeutung zu.
Nach dieser Hypothese, je mehr die Lerner produzieren, umso höher ist der
Lernerfolg. Vielleicht wirkt die Sprachproduktion aber auch nur über den indirekten
Weg der Erweiterung eines verständlichen Sprachangebots. Krashen geht in seiner
Monitorhypothese von einer absoluten Trennung von Erwerben und Lernen aus.
Gelerntes wirkt auf die Sprachproduktion nur dadurch, dass sie modifiziert wird.
Diese Modifizierung bei der, die Sprachproduktion einer Kontrolle unterworfen wird,
ob sie mit dem gelernten Regelwissen übereinstimmt, nennt Krashen „Monitor“ oder
Überwacher. Drei Bedingungen müssen für das Funktionieren des Monitors gegeben
sein: Es muss genügend Zeit zur Verfügung stehen, es muss Konzentration auf die
Sprachform statt auf den Inhalt vorliegen und die entsprechende Sprachregel muss
bekannt sein. Nach dem Kritik überprüfen die Lerner mithilfe des Monitors das von
ihnen geschriebenen, korrigieren und revidieren. In mündlichen Situationen aber
bleibt den Lernern nicht genügend Zeit, um den Monitor zum Einsatz zubringen.
Auch liegt ihre Konzentration nicht auf der sprachlichen Form, sondern auf der
kommunikativen Funktion.
3.6 Interaktionhypothese
Spracherwerb findet dann statt, wenn es den Lernern möglich ist, in der Zielsprache
erfolgreich zu interagieren, also das sprachliche Angebot zu verstehen und darauf
angemessen zu reagieren.
Nach der hierzu gehörenden Bedeutungsaushandlungstheorie wird der
Lernprozessgefördert, wenn in der Unterrichtsinteraktion das Aushandeln von
Bedeutung ermöglicht wird. Die Unterrichtsgestaltung sollte Formen der Interaktion,
wie Rückfragen, Bestätigungen, Verständnisüberprüfungen, Selbst- und
Fremdwiederholungen, -korrekturen, etc. fördern. Mögliche Aktivitäten, mit denen
die Bedeutungsaushandlung im Unterricht gefördert werden könnte, sind:
1. Lerner erhalten offene Aufgaben, die in Gruppenarbeiten gelöst und diskutiert
werden sollen
2. Durch bewusste Informationslücken in Übungen werden die Lerner dazu gebracht,
sich in Partnerarbeit einzelne Wörter oder Sachverhalte zu erklären.
3. Vorgegebener Text wird Schritt für Schritt (re-)konstruiert. Im Plenum wird
gemeinsam diskutiert, welche Bedeutungsnuancen durch welche sprachlichen Mittel
ausgedrückt werden
Eine weitere Interaktionshypothese stellt die Hypothese der unterstützenden
Sprachproduktion dar: Hierbei übernehmen Lernende Teile von Lehrern oder
Mitlernenden und produzieren eine Äußerung, die sie allein möglicherweise nicht
zustande gebracht hätten. Hierdurch erleichtert sich die Sprachproduktion für den
Lerner, besonders am Anfang. Ob er aber auch in Zukunft ohne Hilfe dazu im Stande
ist, eine solche Form alleine zu produzieren, ist noch nicht geklärt.
Auch die Themenkontrollhypothese führt eine Lernförderung auf bestimmte
Interaktionsformen im Unterricht zurück: Werden im Unterricht zumindest teilweise
lernerinitiierte statt lehrerinitiierte Themen behandelt, weckt dies bei den Lernern
mehr Interesse und Engagement.
4.0 Sprachlernerfolg und Fehlentypen beim Spracherwerb im
Zusammenhang mit Hypothesen des Spracherwerbs
Das Wichtigst ist nicht wie alle diese Hypothesen erklärt hat, sondern wie wir
wirklich Spracherwerb fördern können. Beim erfolgreichen Sprachlernen hat man
richtiges Selbstkonzept, positive Motivation und gute Lernbedingung. Es ist leichter
für die Leute, die ihre Muttersprache und Zielsprache sehr ähnlich sind, eine Sprache
zu lernen, es ist auch günstiger für die Leute, die nach dem Zielsprache-sprechend
Land umgezogen haben, die Sprache im Umfang zu erwerben. Trotzdem ist es
immerhin möglich eine Sprache gut zu beherrschen mit Motivation und fleißige
Arbeit
Aber was unsere Interesse anzieht sind die vielfältige Ursachen zum Lernfehler
führen, wie z.B. Entwicklungsbedingte Fehler. Es geht um dem Einfluss von
Erstsprache zu Zwetsprache bzw. Fremdsprache oder Intralinguale Faktor. Ein
typischer Fehlertype ist Übergeneralisierung: Buildung einer Sprachform durch
Anwendung einer Analogie oder Regel auf ein Wort, einen Satz, auf die sie nicht
angewendet werden dürfen, z.B ein deutscher Sprachlernende verwendet
Großbuchstaben für Nomen im Englisch.
Diese Hypothese liegt im Hintergrund, erklärt die grundlegende Prinzipien von dem
Sprachaneignenprozess im Zusammenhang zwischen Zweitspracherwerb und
Erstsprache. Aber es gilt meistens auch für Fremdsprachlernen, als wesentliche,
objektive Hinweisen zum Sprachlernerfolg. Die Forschung zum Erspracherwerb trägt
also auch viel zum Fremdsprachlernen bei.
5.0 Schluss
Keine der hier vorgestellten Hypothesen erklärt den Zusammenhang zwischen Erst-
und Zweitspracherwerb allein in befriedigender Weise. Vielleicht ist es gar nicht
möglich, mit nur eine Hypothese die ganze komplexe Erwerb- und Lernprozess zu
erklären. Aber wir können vorstellten, wenn wir eine Kombination der Hypothese
verwenden, bekommen wir auf jeden Fall immer bessere Erkenntnis und Einblick.
Als Deutschsprachlernenden, die in China studieren, haben wir sehr beschränkt
bedingungen, und keinen richtigen Umfang der Sprache. Es fallen meisten Studenten
und Studentinnen schwierig adäquate Lernmaterialien zu finden, weil Deutschland
sehr weit entfernt von China ist und nur sehr weniges deutschen Kulturproduct in
China erreicht werden können. Nach der Inputhypothese ist diese Situation als eine
große Nachteil und Hindernis für Sprachlernen bezeichnet. Es erfordert beide die
Lehrenden und die Lernenden so viel deutsche Lernmaterialien wie möglich
einzusammeln, um ein entsprechendes ,,i+1“ Sprachinput Niveau zu erreichen. Die
Outputhypothese erfordert, dass wir so viel wie möglich auf Deutsch sprech sollen.
Von der Interaktionhypothese lernen wir, dass das Spracherwerb stattfindet, nur wenn
es den Lernern möglich ist, in der Zielsprache erfolgreich zu interagieren, also das
sprachliche Angebot zu verstehen und darauf angemessen zu reagieren. Das heißt die
Studenten und Studentinnen brauchen einen Sprachumfang, am besten finden sie die
Gelegenheit mit Deutsche zu sprechen und interagieren. Deshalb ist es sehr wichtig,
deutsche GastlehrInnen an der Universität anzustellen. Falls es möglich ist, kann die
Universität auch viel dabei hilfen wie z.B Praktikum bei deutsche Firm anzubieten,
Austausch Programm mit deutscher Universität zu begründen oder andere kulturelle
Aktivität zwischen Deutsche und Chinese zu fördern.
Im Vergleich sind die Identitäthypothese, Kontrasthypothese und
Interlanguagehypothese weniger direkt relevant für das Ziel, Sprachlernen zu fördern.
Weil sie betonen eher um die Erklärung des Spracherwerbprozess. Aber trotzdem sind
sie teil der wichtigsten Hypothesen, die dabei helfen können, dass das Sprachlerwerb
besser verstehen. Also wissen wir theoritisch, dass trotz aller scwierigkeit wir sowieso
durch kontinuierliches Lernen mit richtige Methode die Deutschsprache beherrschen
können.
Literaturverzeichnis
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(Langenscheidt)
[2] Auernheimer, Georg 2010: Einführung in die interkulturelle Pädagogik.
Darmstadt: WBG 2010
[3] Becker, Birgit 2006. Der Einfluss des Kindergartens als Kontext zum Erwerb der
deutschen Sprache bei Migrantenkindern, Zeitschrift für Soziologie, 35, 6: 449-
464.
[4] Boeckmann, Klaus-Börge 2010. Stoff, Grundlagen des Erst- und
Fremdsprachenerwerbs. Ergänzungsheft, Kassel/ München (Langenscheidt).
[5] Gogolin, Ingrid: 1/2012 www.didacta.magazin.de
[6] Gogolin, Ingrid 2009. Zweisprachigkeit und die Entwicklung bildungssprachlicher
Fähigkeiten. In: Gogolin, Ingrid/ Neumann, Ursula (Hrsg.): Streitfall
Zweisprachigkeit - The Bilingualism Controversy. Wiesbaden (VS-Verlag), S. 263
- 280.
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Einführung. Weinheim: Beltz.
[8] Königs, G. F. 2010. Zweitsprachenerwerb und Fremdsprachenlernen: Begriffe
und Konzepte. In H. J. Krumm, C. Fandrych, B. Hufeisen & C. Riemer (Eds.),
Deutsch als Fremd- und Zweitsprache: Ein internationales Handbuch (pp. 754-
763). Berlin: Walter de Gruyter.
[9] Rösch, Heidi 2011. Deutsch als Zweit- und Fremdsprache; Oldenbourg
Akademieverlag; Auflage: 1. Aufl.
[10] Rost-Roth, M. 2006. Komplexe Fragerealisierungen. SchülerInnen der 3. und 4.
Grundschulklasse mit Deutsch als Zweit- und Deutsch als Muttersprache, in:
Ahrenholz, B. (Hrsg.): Kinder mit Migrationshintergrund, Zweitspracherwerb und
Sprachförderung, Freiburg im Breisgau: Fillibach, S.241-265.
[11] 刘颂浩,2007,第二语言习得导论(第1版),北京:世界图书出版公司北
京公司
[12] 徐佳音,2007,SLA研究的理论模式与研究领域,贵州民族学院学报(哲
学社会科学版)第3期
[13] 文秋芳,2010,二语习得重点问题研究.外语教学与研究出版社,
[14] 邹为诚,赵飞,2008,论二语习得理论的建设.中国外语,(四)
Danksagung
An dieser Stelle möchte ich mich zuerst bei Frau Yang bedanken, die mir bei dem
Verfassen dieser Arbeit mit ihrer kritischen Ratschlägen sehr geholfen hat. Ich möchte
mich bei Dozentin Frau Wlossek bedanken, die das Seminar Interkulturelle
Kommunikation und Spracherwerb geführt hat. Nicht zuletzt danke ich allen
Mitstudentinnen in meiner Seminar Gruppe ,,Multikulti“, die mir viele geholfen
haben.
-------------
This was my final thesis for my bachelor study in German Language and Literature at University Of Jinan
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